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	<title>Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</title>
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	<description>digital verein(t)</description>
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	<title>Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</title>
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	<item>
		<title>KI-Inhalte im Verein kennzeichnen ab August 2026</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/ki-inhalte-verein-kennzeichnen-ai-act/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Hümmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[EU AI Act]]></category>
		<category><![CDATA[KI im Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenzpflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=8178</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte. Wir erklären, wann Vereine KI-Inhalte kennzeichnen müssen, welche Ausnahmen gelten und wie eine Kennzeichnung praktisch aussehen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/ki-inhalte-verein-kennzeichnen-ai-act/">KI-Inhalte im Verein kennzeichnen ab August 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ob für den Vereins-Newsletter, das Plakat zum Sommerfest oder schnelle Social-Media-Posts: <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/ki-anwendungen-im-ehrenamt-hype-oder-echter-nutzen/" type="post" id="5750">Künstliche Intelligenz (KI) ist im Ehrenamt längst angekommen</a>. Doch ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des europäischen AI Acts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Vereine und Ehrenamtliche bedeutet das: Wer bestimmte KI-Systeme einsetzt oder bestimmte KI-generierte Inhalte veröffentlicht, muss in einigen Fällen transparent machen, dass KI im Spiel war, also eventuell KI-Inhalte im Verein kennzeichnen. Aber keine Panik vor neuer Vereinsbürokratie! Der AI Act verlangt keineswegs, dass künftig unter jedem mit KI erstellten Text oder jeder kleinen Bildbearbeitung ein Transparenzhinweis stehen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann eine Kennzeichnung gesetzlich vorgeschrieben ist, wann Transparenz auch freiwillig sinnvoll sein kann und wie du deinen Verein ohne großen Aufwand auf die neuen Regeln vorbereiten, klären wir in diesem kompakten Überblick.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3f0d2">Hinweis vorab: Dieser Beitrag bietet eine praxisnahe Orientierung für Vereine und Ehrenamtliche nach aktuellem Rechtsstand (Stand: Juli 2026). Er stellt keine verbindliche Rechtsberatung dar.</p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist der EU AI Act</strong>?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem EU AI Act haben die 27 EU-Mitgliedsstaaten einen einheitlichen Rahmen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Europäischen Union verabschiedet und damit das weltweit erste umfassende gesetzliche Regelung für KI. Als EU-Verordnung gilt der AI Act direkt und<a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ai-act-2285944" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten</a>, ohne dass ein eigenes nationales Gesetz dafür nötig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="521" height="325" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/ai-act-4-stufen.jpg" alt="" class="wp-image-8179" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/ai-act-4-stufen.jpg 521w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/ai-act-4-stufen-500x312.jpg 500w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/regulatory-framework-ai">https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/regulatory-framework-ai</a></figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Sie regelt den sicheren und transparenten Einsatz von KI-Systemen in der Europäischen Union. Dazu werden diese Systeme in vier Risiko-Stufen eingeteilt; von „inakzeptabel“ über „hochriskant“ und „begrenzt riskant“ bis „minimal“. Mit ChatGPT, LeChat und anderen Sprachmodellen bewegen wir uns im Allgemeinen auf der dritten Stufe (engl. „limited risk“). Je nach Risiko gelten unterschiedliche Regeln und Auflagen.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Vereine ist der AI Act deshalb wichtig, weil sie KI bereits im Vereinsalltag nutzen und damit „Betreiber“ der KI sind: beim Schreiben von Texten, beim Erstellen von Bildern, bei automatisierten Antworten, in Social Media oder auf der Vereinswebsite. Ehrenamtliche in der Öffentlichkeitsarbeit kommen dadurch mit den neuen Transparenzpflichten in Berührung.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3f0d2">KI bietet Vereinen neue Möglichkeiten, bringt aber auch Risiken und offene Fragen mit sich. Mehr dazu in unserem <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/skeptisches-staunen-ki-anwendungen-in-der-zivilgesellschaft/" type="post" id="5312">Beitrag über Chancen und Risiken von KI-Anwendungen in der Zivilgesellschaft.</a></p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der AI Act ist bereits am 1. August 2024 in Kraft getreten, seitdem gelten schrittweise mehr Regeln, nicht alle auf einmal. Genau deshalb wird das Thema ab August 2026 für die praktische Vereinsarbeit besonders relevant.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="696" height="372" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/Zeitplan-AI-Act.png" alt="Zeitplan AI ACT von der Bundesnetzagentur" class="wp-image-8181" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/Zeitplan-AI-Act.png 696w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/Zeitplan-AI-Act-500x267.png 500w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/KI/1_Ziel/start_ziel.html">https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/KI/1_Ziel/start_ziel.html</a></figcaption></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading"><br><strong>Was ab August 2026 für Vereine wichtig wird</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 2. August 2026 werden weitere Regelungen des AI Act anwendbar. Dazu gehören auch die Transparenzpflichten aus<a href="https://ai-act-law.eu/de/artikel/50/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Artikel 50</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absätze 3 und 4 des Art. 50 EU AI Act wenden sich unmittelbar an Betreiber, also uns als Nutzer und Verwerter der KI-Systeme (Copilot, Gemini, ChatGPT usw.), die Text, Bilder, Videos etc. generieren. Vor allem Absatz 4 ist für Vereine und Ehrenamtliche relevant:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>(3) Betreiber eines KI‑Systems, das Bild-, Ton- oder Videoinhalte erzeugt oder manipuliert, die ein Deepfake sind, müssen offenlegen, dass die Inhalte künstlich erzeugt oder manipuliert wurden.&nbsp;<sup>2</sup>Diese Pflicht gilt nicht, wenn die Verwendung zur Aufdeckung, Verhütung, Ermittlung oder Verfolgung von Straftaten gesetzlich zugelassen ist.&nbsp;<sup>3</sup>Ist der Inhalt Teil eines offensichtlich künstlerischen, kreativen, satirischen, fiktionalen oder analogen Werks oder Programms, so beschränken sich die in diesem Absatz festgelegten Transparenzpflichten darauf, das Vorhandensein solcher erzeugten oder manipulierten Inhalte in geeigneter Weise offenzulegen, die die Darstellung oder den Genuss des Werks nicht beeinträchtigt.<br><br>(4) Betreiber eines KI‑Systems, das Text erzeugt oder manipuliert, der veröffentlicht wird, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren, müssen offenlegen, dass der Text künstlich erzeugt oder manipuliert wurde.&nbsp;<sup>5</sup>Diese Pflicht gilt nicht, wenn die Verwendung zur Aufdeckung, Verhütung, Ermittlung oder Verfolgung von Straftaten gesetzlich zugelassen ist oder wenn die durch KI erzeugten Inhalte einem Verfahren der menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden und wenn eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung der Inhalte trägt.</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ai-act-law.eu/de/artikel/50/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel 50</a> im EU AI Act hält fest,<strong> dass Menschen erkennen können müssen, wenn sie mit einem KI-System interagieren</strong>, sofern das nicht ohnehin offensichtlich ist. Das ist für Vereine aber nur relevant, wenn sie z.B. einen <strong>Chatbot</strong> auf ihrer Website einsetzen. Außerdem geht es um die Kennzeichnung beziehungsweise Erkennbarkeit künstlich erzeugter oder manipulierter Inhalte. Besonders relevant sind <strong>Deepfakes</strong> sowie bestimmte KI-generierte Texte, die über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Regelwerk heißt es, dass Informationen „in klarer und eindeutiger Weise bereitgestellt“ werden sollen (Abs. 5). Für Vereine lässt sich das einfach übersetzen: Ein Hinweis sollte gut erkennbar und verständlich sein. Er sollte nicht irgendwo versteckt sein, sondern dort stehen, wo Menschen den KI-Inhalt sehen oder damit interagieren.</p>



<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann Vereine KI-Inhalte kennzeichnen sollten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine pauschale Regel nach dem Motto „Alles, was mit KI entstanden ist, muss gekennzeichnet werden“ ist zu ungenau. Der AI Act unterscheidet danach, welche Art von Inhalt vorliegt, wie er genutzt wird und ob Menschen über die künstliche Herkunft getäuscht werden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Vereine ist ein einfacher Maßstab hilfreich: Kann der Inhalt auf Betrachter echt wirken? Informiert er über eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse? Könnten Mitglieder, Eltern, Förderer oder andere Außenstehende glauben, dass ein künstlich erzeugtes Bild, Video oder Zitat tatsächlich echt ist? <strong>Wenn ja, sollte es einen transparenten Hinweis geben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt besonders für Deepfakes, also realistisch wirkende KI-Bilder, KI-Audios oder KI-Videos, die fälschlich als echt erscheinen können und bestimmte öffentliche Informationstexte. Betroffen sind auch Videos, in denen nicht existierende Personen durch KI erstellt wurden. Bei rein internen Entwürfen, Formulierungshilfen oder redaktionell geprüften Texten ist die Lage anders.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3f0d2">TIPP: Trotzdem ist es sinnvoll, im Verein festzulegen, wer KI-Inhalte prüft und wann ihr euch für die Verwendung eines Hinweises entscheidet.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>KI-Texte für Website, Newsletter und Öffentlichkeitsarbeit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Ehrenamtliche nutzen KI, um Texte schneller vorzubereiten. Das kann im Vereinsalltag sehr hilfreich sein für Einladungen, Newsletter, Website-News, Projektbeschreibungen, Pressemitteilungen oder Social-Media-Beiträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem Kontext sind KI-generierte Texte vor allem relevant, wenn sie öffentlich informieren und dabei künstlich erzeugt oder manipuliert wurden. Jetzt kommt aber die wichtige Ausnahme:<strong> Wenn der Inhalt menschlich geprüft oder redaktionell kontrolliert wurde</strong> und eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung trägt, <strong>entfällt die Kennzeichnungspflicht</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Vereine heißt das: KI-Texte nicht ungeprüft veröffentlichen. Wenn ein Verein einen Newsletter, eine Stellungnahme oder einen Website-Beitrag herausgibt, sollte er diese nicht einfach aus der KI kopieren und veröffentlichen. Gerade bei Themen wie Jugendarbeit, Gesundheit, politischer Bildung, Integration, Wahlen, Fördermitteln oder gesellschaftlichen Fragen ist besondere Sorgfalt sinnvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein normaler Einladungstext zum Sommerfest ist somit weniger heikel als ein öffentlicher Beitrag zu einem sensiblen gesellschaftlichen Thema.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>KI-Bilder, KI-Audio und KI-Videos</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Bildern, Audio und Videos kommt es stark darauf an, ob der Inhalt echt wirken kann. Wenn ein Verein ein KI-Bild als klar erkennbare Illustration nutzt, ist das weniger problematisch als ein realistisches Bild, das wie ein echtes Foto von einer Veranstaltung aussieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Deepfakes ist die Offenlegung besonders wichtig. Der AI Act nennt ausdrücklich KI-generierte oder manipulierte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die echten Personen, Gegenständen, Orten oder Ereignissen ähneln und fälschlich als echt erscheinen könnten. Solche Inhalte <strong>müssen</strong> als künstlich erzeugt oder manipuliert offengelegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Vereine ist das auch unabhängig vom AI Act ein sensibles Thema. Bildrechte, Persönlichkeitsrechte und Datenschutz bleiben weiterhin wichtig. Wenn echte Fotos von Mitgliedern, Kindern, Ehrenamtlichen oder Gästen mit KI-Systemen bearbeitet werden, sollte der Verein besonders vorsichtig sein. Achtung: Vom Upload personenbezogener Daten in KIs raten wir dringend ab! Einwilligungen für ein normales Foto bedeuten nicht automatisch, dass daraus auch KI-generierte Varianten, Montagen oder realistisch veränderte Inhalte erstellt werden dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein transparenter Hinweis ist nicht nur eine rechtliche Frage. Wenn ein Verein KI-Inhalte kennzeichnet, schützt das auch das Vertrauen im Verein. Transparenz ist auch eines der Grundprinzipien des <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/code-of-conduct-ki/" type="post" id="7452">Code of Conduct für verantwortungsvollen KI-Einsatz, an dem sich digital verein(t) beteiligt.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Chatbots und KI-Tools mit direktem Kontakt zu Menschen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Verein auf seiner Website einen Chatbot einsetzt, sollten Nutzerinnen und Nutzer erkennen können, dass sie mit KI interagieren. Artikel 50 sieht vor, dass Menschen informiert werden, wenn sie direkt mit einem KI-System zu tun haben, sofern das nicht aus den Umständen offensichtlich ist.<br>Abs. 1: „Anbieter stellen sicher, dass KI-Systeme, die für die direkte Interaktion mit natürlichen Personen bestimmt sind, so konzipiert und entwickelt werden, dass die betroffenen natürlichen Personen darüber informiert werden, dass sie mit einem KI-System interagieren, es sei denn, dies ist aus den Umständen und dem Kontext der Nutzung offensichtlich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Text primär die „Anbieter“ – also die Entwickler – verpflichtet, das System so zu bauen, dass dieser Hinweis möglich ist, binden die Aufsichtsbehörden in der Praxis auch die „Betreiber“ ein, die diese Funktion auf ihrer Website aktiv aktivieren bzw. bereitstellen müssen.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3f0d2">Quellen dazu: <br>&#8211; <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/library/draft-guidelines-implementation-transparency-obligations-certain-ai-systems-under-article-50-ai-act">Entwurf der Leitlinien zur Umsetzung der Transparenzpflichten für bestimmte KI-Systeme gemäß Artikel 50 des KI-Gesetzes | Gestaltung der digitalen Zukunft Europas</a> (Finalisierung im Sommer 26)<br><a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/contents-code-gpai">&#8211; Der General-Purpose AI Code of Practice (KI-Verhaltenskodex für allgemeine Zwecke) | Gestaltung der digitalen Zukunft Europas</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr als Verein also einen Chatbot oder ein ähnliches KI-System nutzt, reicht ein einfacher Hinweis oft aus: „Dieser Chatbot nutzt KI und beantwortet allgemeine Fragen zum Verein.“ Zusätzlich sollte klar sein, dass verbindliche Auskünfte weiterhin über den Vorstand oder die zuständige Ansprechperson laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch der Datenschutz. Ehrenamtliche und Mitglieder sollten keine sensiblen Daten in ein KI-Tool eingeben, wenn nicht geklärt ist, wie diese Daten verarbeitet werden. Das betrifft zum Beispiel Gesundheitsdaten, Informationen über Kinder, interne Konflikte, Mitgliederdaten oder vertrauliche Vereinsunterlagen.</p>



<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>So können Hinweise im Verein aussehen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweise sollten kurz, verständlich und sichtbar sein, ohne komplizierte Formulierung. Wichtig ist, dass Menschen verstehen, dass KI beteiligt war. So könnt ihr KI-Inhalte im Verein kennzeichnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für ein realistisches KI-Bild als Symbolbild:<br>&#8222;KI-generiertes Symbolbild.“<br></li>



<li>Für ein KI-bearbeitetes Video:<br>„Dieses Video enthält KI-generierte oder KI-bearbeitete Elemente.“<br></li>



<li>Für einen KI-unterstützten Text:<br>„Dieser Text wurde mithilfe von KI vorbereitet und redaktionell geprüft.“<br><strong>Freiwillig!</strong><br></li>



<li>Für einen Chatbot auf der Vereinswebsite:<br>„Sie sprechen mit einem KI-gestützten Chatbot. Die Antworten dienen der ersten Orientierung.“<br></li>



<li>Für ein KI-generiertes Bild auf Instagram oder der Website:<br>„Dieses Bild wurde mit KI erstellt und zeigt keine echte Veranstaltung.“<br>Auf Social Media ist es oft möglich in der Bearbeitung einen Haken dort zu setzen, wo abgefragt wird, ob Bilder und Videos KI-generiert sind, so wie hier auf Instagram.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1000" height="281" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/KI-Label-Insta-1000x281.jpeg" alt="" class="wp-image-8183" style="aspect-ratio:3.5588507877664504;width:398px;height:auto" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/KI-Label-Insta-1000x281.jpeg 1000w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/KI-Label-Insta-500x141.jpeg 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/KI-Label-Insta-768x216.jpeg 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/07/KI-Label-Insta.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hinweis sollte dort stehen, wo der Inhalt wahrgenommen wird. Bei Social Media kann das in der Bildbeschreibung oder im Beitragstext sein. Auf der Website kann der Hinweis direkt unter dem Bild, am Video oder am Chatfenster stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Kennzeichnung nach dem AI Act ist auch Datenschutz immer ein großes Thema. Das gilt vor allem bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten wie Namen, Fotos, Mitgliederdaten oder Informationen über Kinder in KI-Tools. </p>



<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Praxisbeispiel</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kulturverein plant ein Sommerfest. Eine Ehrenamtliche erstellt mit einem KI-Tool ein Bild von einer Bühne, Lichtern und vielen Menschen. Das Bild sieht aus wie ein echtes Foto vom vergangenen Jahr, zeigt aber keine echte Veranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall sollte der Verein das Bild kennzeichnen, zum Beispiel mit „KI-generiertes Symbolbild“. Noch besser wäre es, das Motiv so zu gestalten, dass es klar als Illustration erkennbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Einladungstext nutzt der Verein zusätzlich ChatGPT. Der Vorstand prüft den Text, kontrolliert Datum und Ort, passt Formulierungen an. Wenn der Verein die redaktionelle Verantwortung übernimmt, ist das anders zu bewerten als ein ungeprüft veröffentlichter KI-Text. Ein Hinweis kann trotzdem sinnvoll sein, vor allem wenn der Verein grundsätzlich transparent mit KI umgehen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch wäre dagegen ein Video, in dem eine reale Person scheinbar zur Veranstaltung einlädt, obwohl dieser Auftritt mit KI erzeugt wurde. Das kann als Deepfake gelten. Ohne klare Kennzeichnung sollte ein Verein solche Inhalte nicht veröffentlichen.</p>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Fragen zur KI-Kennzeichnung im Verein</strong></h2>



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<h3 class="wp-block-accordion-heading has-medium-font-size"><button aria-expanded="false" aria-controls="accordion-item-1-panel" data-wp-bind--aria-expanded="state.isOpen" data-wp-on--click="actions.toggle" data-wp-on--keydown="actions.handleKeyDown" id="accordion-item-1" type="button" class="wp-block-accordion-heading__toggle"><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-title">Muss jeder KI-Text gekennzeichnet werden?</span><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-icon" aria-hidden="true">+</span></button></h3>



<div inert aria-labelledby="accordion-item-1" data-wp-bind--inert="!state.isOpen" id="accordion-item-1-panel" role="region" class="wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Der AI Act verlangt keine pauschale Kennzeichnung jedes KI-unterstützten Textes. Besonders relevant sind KI-generierte oder manipulierte Texte, die veröffentlicht werden, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren. Eine Ausnahme gilt bei menschlicher Prüfung oder redaktioneller Kontrolle mit klarer Verantwortung.</p>
</div>
</div>
</div>



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<h3 class="wp-block-accordion-heading has-medium-font-size"><button aria-expanded="false" aria-controls="accordion-item-2-panel" data-wp-bind--aria-expanded="state.isOpen" data-wp-on--click="actions.toggle" data-wp-on--keydown="actions.handleKeyDown" id="accordion-item-2" type="button" class="wp-block-accordion-heading__toggle"><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-title">Müssen KI-Bilder auf Instagram gekennzeichnet werden?</span><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-icon" aria-hidden="true">+</span></button></h3>



<div inert aria-labelledby="accordion-item-2" data-wp-bind--inert="!state.isOpen" id="accordion-item-2-panel" role="region" class="wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein KI-Bild realistisch wirkt, echte Ereignisse vortäuscht oder Personen künstlich darstellt, sollte der Verein es kennzeichnen. Bei klar erkennbaren Illustrationen ist die Lage weniger kritisch. Aus Vertrauensgründen kann aber auch hier ein kurzer Hinweis sinnvoll sein.</p>
</div>
</div>
</div>



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<h3 class="wp-block-accordion-heading has-medium-font-size"><button aria-expanded="false" aria-controls="accordion-item-3-panel" data-wp-bind--aria-expanded="state.isOpen" data-wp-on--click="actions.toggle" data-wp-on--keydown="actions.handleKeyDown" id="accordion-item-3" type="button" class="wp-block-accordion-heading__toggle"><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-title">Was sollten kleine Vereine bis August 2026 vorbereiten?</span><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-icon" aria-hidden="true">+</span></button></h3>



<div inert aria-labelledby="accordion-item-3" data-wp-bind--inert="!state.isOpen" id="accordion-item-3-panel" role="region" class="wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Kleine Vereine sollten prüfen, wo KI bereits eingesetzt wird, wer öffentliche Inhalte freigibt und wann Hinweise verwendet werden. Außerdem sollten Vorstände und Ehrenamtliche klären, welche Daten nicht in KI-Tools eingegeben werden dürfen.</p>
</div>
</div>
</div>



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<h3 class="wp-block-accordion-heading has-medium-font-size"><button aria-expanded="false" aria-controls="accordion-item-4-panel" data-wp-bind--aria-expanded="state.isOpen" data-wp-on--click="actions.toggle" data-wp-on--keydown="actions.handleKeyDown" id="accordion-item-4" type="button" class="wp-block-accordion-heading__toggle"><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-title">Müssen bereits veröffentlichte KI-Inhalte nachträglich gekennzeichnet werden?</span><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-icon" aria-hidden="true">+</span></button></h3>



<div inert aria-labelledby="accordion-item-4" data-wp-bind--inert="!state.isOpen" id="accordion-item-4-panel" role="region" class="wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">In der Regel nein. Der AI Act verpflichtet Vereine grundsätzlich nicht dazu, bestehende Website-Inhalte oder ältere Social-Media-Beiträge nachträglich zu kennzeichnen oder zu überarbeiten. Für bereits veröffentlichte statische Inhalte wie Blogartikel, Fotos oder Flyer wird derzeit überwiegend davon ausgegangen, dass keine rückwirkende Kennzeichnungspflicht besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders sieht es bei KI-Systemen aus, die nach dem 2. August 2026 weiterhin betrieben werden. Nutzt ein Verein beispielsweise einen bereits eingerichteten KI-Chatbot auch nach diesem Stichtag, muss dieser die Transparenzanforderungen des AI Acts erfüllen und entsprechend gekennzeichnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig von der rechtlichen Pflicht kann es sinnvoll sein, ältere KI-Inhalte freiwillig zu kennzeichnen, wenn andernfalls der Eindruck entstehen könnte, sie seien vollständig von Menschen erstellt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ai-act-service-desk.ec.europa.eu/de/ai-act/article-111">Artikel 111: Bereits in Verkehr gebrachte oder in Betrieb genommene KI-Systeme und bereits in Verkehr gebrachte KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck | AI Act Service Desk</a></p>
</div>
</div>
</div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterstützung für Vereine und Ehrenamtliche in Bayern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">digital verein(t) unterstützt Vereine und Ehrenamtliche in Bayern bei der digitalen Vereinsarbeit. Dazu gehören praktische Themen wie KI für Vereine, Datenschutz, Social Media, Vereinswebsite, digitale Zusammenarbeit und sichere Online-Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer KI im Verein nutzen möchte, muss nicht mit komplizierter Technik beginnen. Der beste Einstieg ist eine einfache Absprache: Wo hilft KI im Vereinsalltag, wer prüft die Ergebnisse, wo muss man KI-Inhalte im Verein kennzeichnen und wann wird transparent darauf hingewiesen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit kostenlosen Workshops und Beratungsangeboten unterstützen wir Vereine und Ehrenamtliche dabei KI sinnvoll, sicher und verständlich einzusetzen. So bleibt digitale Vereinsarbeit machbar und vertrauenswürdig.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3f0d2">Interesse an einer kostenlosen <a href="https://digital-vereint.de/beratung/" type="page" id="7612">Beratungssprechstunde</a>? Schreib uns dein Thema an <a href="mailto:&#107;&#111;&#110;&#116;&#97;&#107;t&#64;d&#105;&#103;&#105;tal-vereint.&#100;&#101;" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#107;&#111;n&#116;ak&#116;&#64;di&#103;i&#116;al-&#118;er&#101;&#105;&#110;t.&#100;&#101;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/ki-inhalte-verein-kennzeichnen-ai-act/">KI-Inhalte im Verein kennzeichnen ab August 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
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		<title>Instagram will mehr Daten</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/instagram-will-mehr-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elina Stark]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[social-media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=8045</guid>

					<description><![CDATA[<p>Instagram schafft die End-zu-End-Verschlüsselung ab. Was bedeutet das für Chats auf Instagram? Und sind auch andere Meta-Dienste wie WhatsApp betroffen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/instagram-will-mehr-daten/">Instagram will mehr Daten</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was hat(te) es mit der End-zu-End-Verschlüsselung von Instagram auf sich?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember 2023 führte Meta bei Instagram die End-zu-End-Verschlüsselung als optionale Funktion ein. Seitdem bestand die Möglichkeit, Konversationen zu verschlüsseln, indem die entsprechende Einstellung im jeweiligen Chat aktiviert wurde. Anders als bei WhatsApp war dieses Feature jedoch nicht standardmäßig aktiviert. Durch die End-zu-End-Verschlüsselung erhielt Meta keinen Zugriff auf Videos, Texte, Sprachnachrichten oder Bilder, die zwischen zwei Personen ausgetauscht wurden. Dafür sorgte ein privater Schlüssel, der ausschließlich für Sender und Empfänger sichtbar war. Problematisch war allerdings, dass viele Menschen nichts von dieser Funktion wussten und sie deshalb nicht nutzten. Zudem stand die Option in einigen Regionen nicht zur Verfügung. Dadurch blieb die End-zu-End-Verschlüsselung für viele ungenutzt, was Meta inzwischen als eines der Argumente für die Abschaffung der Funktion anführt.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Was genau bedeutet End-zu-End Verschlüsselung?</strong> <br>Die End-zu-End Verschlüsselung ist ein sicheres Kommunikationsverfahren, bei dem die Daten so lange verschlüsselt werden, bis sie beim Empfänger ankommen. Dieser allein hat die Befugnisse die Daten auf seinem Gerät zu entschlüsseln und so die Nachricht lesen. Während die Daten verschickt werden, werden die Texte zu unlesbaren Chiffretexte mithilfe von Kymografie verschlüsselt. Kommt die Nachricht beim Empfänger an, dann werden die Daten auf dem Endgerät entschlüsselt. <br><br>Die Transportverschlüsselung dagegen verschlüsselt jede Nachricht zwischen Absender:in und Empfänger:in. Dabei liegt die Nachricht unverschlüsselt auf den Servern des Anbieters vor. </td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was änderte sich ab dem 8. Mai 2026?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 8. Mai 2026 steht die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Instagram nicht mehr zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt erhält Meta vollständigen Zugriff auf die Daten, die in Chats ausgetauscht werden. Dies lässt sich mit einer Postkarte vergleichen, die ohne Umschlag verschickt wird und deshalb für andere lesbar ist. Zuvor bestand die Möglichkeit eines geschlossenen Umschlags durch die Verschlüsselung. Die von Meta erfassten Daten dienen unter anderem dem Training von KI-Modellen, Werbezwecken oder der Erstellung von Verhaltensprofilen. Die Auswertung erfolgt durch Systeme, Algorithmen und KI-Modelle. Außerdem fordern einige Regierungen und Kinderschutzorganisationen der Zugriff auf sensible Daten im Rahmen der Strafverfolgung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Und was ist mit WhatsApp?<br></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der in Deutschland sehr beliebte Messenger WhatsApp gehört ebenfalls zu Meta. Dort besteht ebenfalls eine End-zu-End-Verschlüsselung. Wer jedoch besonders datensparsam unterwegs sein möchte, ist auch bei WhatsApp nicht gut bedient. Zwar werden dort keine Daten gesammelt, was in den Nachrichten steht, jedoch sogenannte <strong>Meta-Daten</strong>, wer wo eine Handlung vollzieht. So wird beispielsweise erfasst, mit wem man geschrieben hat, wie oft und welche Geräte benutzt werden. <br><br>So verknüpft Meta die Daten: Wenn zwei Personen die meiste Zeit außerhalb der Arbeitszeit im gleichen WLAN am selben Ort verbringen, dann leben sie wahrscheinlich im selben Haushalt. Wenn einer von ihnen dem anderen ein paar Mal schreibt, während er in einem Möbelgeschäft ist, dann wählen sie wahrscheinlich beide neue Möbel aus und werden Werbung für Einrichtungsgegenstände sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, die End-zu-End-Verschlüsselung schützt zwar den Inhalt deiner Nachricht, aber große Datenunternehmen wie Meta können trotzdem sehr viel aus der Nutzung von Whatsapp ableiten. Aus diesem Grund ist WhatsApp auch nicht für den Vereinskontext geeignet: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzungsbeschränkungen: </strong>Mit der Nutzung eines Messengers wird den jeweiligen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Deshalb sollte sich mit diesen vertraut gemacht werden, damit mit der Verwendung nicht dagegen verstoßen wird. <br>Der Messenger WhatsApp darf beispielsweise nur privat genutzt werden. Das bedeutet: Eine offizielle Nutzung im Vereinskontext verstößt gegen dessen Nutzungsbedingungen und ist nicht mit den Anforderungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) an Organisationen vereinbar.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>Tipp: </strong>Wer WhatsApp nutzt, sollte darauf achten, dass auch für <br>Back-Ups die End-zu-End-Verschlüsselung aktiviert ist. <br></p></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche weiteren Alternativen gibt es?</strong><br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den verschlüsselten Versand von Nachrichten stehen verschiedene Alternativen zur Verfügung. Telegram, Signal oder Threema aus der Schweiz bieten weiterhin eine standardmäßige End-zu-End-Verschlüsselung an. Besonders Signal und Threema legen ihren Schwerpunkt auf Sicherheit und gelten als datenschutzfreundlich. Eine weitere Übersicht über alternative Messengerdienste gibt es auf der <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/datenschutz/whatsappalternativen-messenger-im-ueberblick-13055">Webseite der Verbraucherzentrale</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sollte man Messengerdienste bevorzugen, die mindestens eine End-zu-End-Verschlüsselung besitzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du dir weiteres Wissen zum Thema Kommunikation aneignen: <a href="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2023/12/06-Handbuch-Online-Kommunikation.pdf">06-Handbuch-Online-Kommunikation.pdf</a><br>Hier kannst du weitere Informationen rund um Alternativen finden: <a href="https://www.kuketz-blog.de/whatsapp-ade-signal-und-threema-ueberzeugen-als-sichere-alternativen/">WhatsApp, ade: Signal und Threema überzeugen als sichere Alternativen • Kuketz IT-Security Blog</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch Fragen? Wir sind für euch da. Meldet euch einfach per E-Mail unter <a href="mailto:k&#111;n&#116;&#97;k&#116;&#64;&#100;i&#103;i&#116;a&#108;-&#118;&#101;r&#101;int&#46;&#100;&#101;">&#107;&#111;nta&#107;&#116;&#64;d&#105;&#103;ita&#108;-ve&#114;&#101;int.&#100;&#101;</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Instagram-Musik als Verein verwenden</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/instagram-musik-fuer-vereine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Hümmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[digital vereint]]></category>
		<category><![CDATA[social-media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=7899</guid>

					<description><![CDATA[<p>Musik macht Reels, Stories und Beiträge auf Instagram lebendiger. Viele Vereine nutzen deshalb die Musik, die Instagram direkt in der App anbietet. Das wirkt auf den ersten Blick sicher: Wenn ein Song in Instagram auswählbar ist, müsste man ihn doch verwenden dürfen. Hier wird es allerdings problematisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/instagram-musik-fuer-vereine/">Instagram-Musik als Verein verwenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Musik macht Reels, Stories und Beiträge auf Instagram lebendiger. Viele Vereine nutzen deshalb die Musik, die Instagram direkt in der App anbietet. Das wirkt auf den ersten Blick sicher: Wenn ein Song in Instagram auswählbar ist, müsste man ihn doch verwenden dürfen. Hier wird es allerdings problematisch.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eff9d9"><strong>Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. </strong><br>Er soll Vereinen helfen, das Risiko besser einzuschätzen und vorsichtiger mit Musik in Reels, Stories und Beiträgen umzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Instagram-Musik nicht bedenkenlos nutzen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Urheberrecht</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Musik ist immer urheberrechtlich geschützt, bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, wobei die Rechte nicht nur beim Komponisten oder Texter liegen können. Auch Interpreten, Produzenten, Plattenfirmen und Musikverlage können Rechte an einer konkreten Aufnahme haben. Verwertungsgesellschaften wie die GEMA vertreten ebenfalls die Rechte der Urheber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Plattformen wie Instagram ist außerdem das Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz wichtig. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/urhdag/__6.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 6 Abs. 1 UrhDaG</a> sagt: Wenn dem Diensteanbieter die öffentliche Wiedergabe eines Werkes erlaubt ist, kann diese Erlaubnis auch zugunsten des Nutzers wirken, sofern dieser nicht kommerziell handelt oder keine erheblichen Einnahmen erzielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was Meta und die GEMA sagen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den steht in den <a href="https://help.instagram.com/581066165581870/">Meta-Nutzungsbedingungen</a> ist zu lesen, dass die Nutzung von Musik den Meta-Musikrichtlinien unterliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese <a href="https://www.facebook.com/legal/music_guidelines">Richtlinien</a> besagen, dass die Nutzung von Musik für gewerbliche oder nicht persönliche Zwecke verboten ist, wenn keine passenden Lizenzen vorliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.gema.de/de/w/hilfe/musiknutzer/musik-nutzen/social-media-websites/instagrams-musikbibliothek-nutzen-fuer-story-reel">GEMA hält fest</a>, dass man als Privatperson Instagrams Musikbibliothek für Storys, Reels oder Videos in der Regel nutzen dürfe. Nicht erlaubt sei hingegen die Verwendung für gewerbliche/kommerzielle und nicht private Zwecke.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Instagram Musik für Vereine problematisch sein kann</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Privat oder kommerziell?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was also für private Nutzer:innen unkompliziert ist, stellt sich bei Vereinen, auch wenn sie gemeinnützig sind, nicht ganz so einfach dar. Ein Vereinsaccount dient meistens der Kommunikation nach außen: Veranstaltungen bewerben, Mitglieder gewinnen, Angebote vorstellen, Sponsoren sichtbar machen oder Spendenaktionen begleiten.<br>Sind Vereine auf Instagram also privat oder kommerziell einzustufen? Pauschal lässt sich das nicht beantworten. In der Praxis sind Vereinsaccounts aber eher nicht privat. Ein offizieller Vereinsaccount steht für eine Organisation. Er verfolgt Kommunikationsziele, baut Reichweite auf, bewirbt Veranstaltungen, zeigt Angebote oder stärkt das Image des Vereins. Deshalb sollten Vereine bei Musikrechten vorsichtig handeln und nicht davon ausgehen, dass sie wie private Nutzer behandelt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Business-Konto</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Vereine nutzen ein professionelles Business-Instagram-Konto. Das ist für die Vereinsarbeit sinnvoll, weil damit Statistiken, Kontaktmöglichkeiten und weitere Funktionen zur Verfügung stehen. Außerdem wird allen ehrenamtlichen Social-Media-Managern schon aufgefallen sein, dass sie mit einem Business-Konto nicht mehr auf alle Audios in Instagram zurückgreifen können. Viele denken nun, dass sie die Musik, die sich jetzt verwenden lässt, problemlos über ihre Reels und Stories legen können. Doch ganz so stimmt das leider nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist zwar so, dass mit der Firmierung auf ein „Business“-Konto automatisch viele lizensierte Titel in der Instagram-Musikbibliothek gesperrt werden, aber eben nicht alle. Außerdem können alle Nutzer:innen, wenn sie ein Reel mit vorher aufgespielter Musik hochladen, diesem Audiotrack einen eigenen Namen geben und ihn auch für andere – ohne Lizenzvereinbarung – &nbsp;zur Verfügung stellen. So kann es passieren, dass auch definitiv geschützte Titel, sagen wir ein Song aus den Charts, so unter anderem Namen den Weg in die Musikbibliothek findet, aus der sich auch Business-Konten bedienen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Musik führt ein Business-Konto aber nicht automatisch zu mehr Sicherheit. Im Gegenteil: <a href="https://help.instagram.com/402084904469945/">Instagram weist selbst darauf hin</a>, dass bestimmte Business-Konten oder Beitragsarten keinen Zugriff auf die lizenzierte Musikbibliothek haben können. Als Alternative nennt Meta die Sound Collection. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>15-Sekunden-Regel</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Nutzer:innen gehen auch davon aus, dass die Verwendung von Musikstücken bis zu einer Länge von 15 Sekunden immer erlaubt seien. Das stimmt so allerdings nicht. Das <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/urhdag/__10.html">Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz</a> nennt zwar Grenzen für geringfügige Nutzungen, darunter bis zu 15 Sekunden je Tonspur. Diese Regelung ist aber an Bedingungen geknüpft und bedeutet nicht, dass Vereine jeden 15-Sekunden-Ausschnitt frei für Instagram nutzen dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternativen zur Musikbibliothek</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die integrierte Instagram-Musikbibliothek ist also für Vereine nicht unbedingt rechtssicher nutzbar, da die Lizenzlage für nicht private Nutzung nicht klar erkennbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meta Sound Collection</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Meta-Konzern bietet einen Workaround an: <a href="https://business.facebook.com/sound/collection/">Die Sound Collection</a>. Meta beschreibt sie als Sammlung mit Musik und Soundeffekten, die kostenlos verwendet werden können, allerdings nur auf den Plattformen von Meta: &#8222;Du kannst auch weiterhin Audios aus der Sound&nbsp;Collection zu deinen Inhalten hinzufügen und kostenlos verwenden&nbsp;– in allen Meta-Produkten.&#8220; Für Instagram bedeutet das kein Problem, für TikTok bspw. schon.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Dort kann man passende Titel suchen, herunterladen und anschließend mit einem Bearbeitungsprogramm unter das Video legen. Das Video wird dann mit der Musik exportiert und bei Instagram hochgeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachte außerdem: Wenn du neben den Titeln auf das Informationssymbol klickst, erscheint das Fenster wie hier im Bild. Dort steht &#8222;Teile Titel, Quelle und Link mit Freunden oder zeige diese Infos in Projekten an, die du mit diesem Song [oder Soundeffekt] erstellst.&#8220; Das kann als Aufforderung von Meta verstanden werden, die Credits zum Sound anzugeben.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="872" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/05/sound-collection-1000x872.png" alt="" class="wp-image-8008" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/05/sound-collection-1000x872.png 1000w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/05/sound-collection-500x436.png 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/05/sound-collection-768x670.png 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/05/sound-collection.png 1015w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt außerdem einen praktischen zweiten Weg: Erst in der Sound Collection umsehen, passenden Titel und Interpret notieren und den Track anschließend direkt in der Instagram-Musikbibliothek suchen. Die Titel aus der Sound Collection sind teilweise auch dort vorhanden. So spart man sich langwieriges Hoch- und Herunterladen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Canva</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vereine können auch andere Musikquellen nutzen. Eine praktische Möglichkeit ist Canva. Mit einer Canva-Pro-Lizenz stehen viele Audios zur Verfügung, die direkt in Canva-Videos eingebunden werden können. Als Verein bearbeitet man das Video also in Canva, legt dort die Musik darunter, exportiert das fertige Video und lädt es anschließend bei Instagram hoch. Eine Überprüfung der <a href="https://www.canva.com/policies/content-license-agreement/">Lizenzvereinbarungen in Canva</a> sollte dabei aber auch vorgenommen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Anbieter</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei anderen Anbietern für lizenzfreie Musik müssen Vereine genau hinsehen. „Lizenzfrei“ heißt nicht automatisch kostenlos. „Gemafrei“ heißt nicht automatisch frei von allen Rechten. Entscheidend sind immer die konkreten Lizenzbedingungen des jeweiligen Anbieters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik von YouTube sollten Vereine nicht einfach herunterladen und in Instagram-Reels einbinden. Dass ein Lied auf YouTube verfügbar ist, bedeutet nicht, dass es für eigene Social-Media-Beiträge genutzt werden darf.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Achtung bei Original-Audio in Instagram Reels</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Vereine nun ein Video mit bereits eingespielter Musik hochladen, sollten sie bei Instagram darauf achten, dass der Sound nicht als frei verwendbares Original-Audio erscheint. Sonst kann der Eindruck entstehen, der Verein stelle dieses Audio als eigenes Audio für andere Nutzer zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist besonders problematisch, wenn die Musik gar nicht vom Verein stammt, sondern aus Canva, der Sound Collection oder einer anderen Musikquelle kommt. Der Verein hat dann möglicherweise eine Lizenz zur eigenen Nutzung, aber nicht das Recht, das Audio anderen Instagram-Nutzern zur Weiterverwendung bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://help.instagram.com/329208821595430/">Instagram erklärt selbst</a>, dass Nutzer einstellen können, ob andere ihr Original-Audio in Reels weiterverwenden dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>So nutzen Vereine Musik auf Instagram mit Bedacht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vereine sollten Musik auf Instagram nicht nach dem Prinzip „wird angezeigt, also ist es erlaubt“ verwenden. Gerade bei offiziellen Vereinsaccounts ist Vorsicht nötig. Das gilt für Reels, Stories und Beiträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt für Vereinsaccounts möglichst keine bekannten Songs aus der allgemeinen Instagram-Musikbibliothek, wenn die Rechte nicht eindeutig geklärt sind. Greift stattdessen auf geprüfte Quellen wie die Meta Sound Collection oder andere Anbieter mit klaren Lizenzbedingungen zurück. Speichert Lizenzhinweise und Nutzungsbedingungen ab. Legt im Verein außerdem fest, wer Musik auswählen darf und welche Quellen erlaubt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So bleiben Instagram-Reels, Stories und Beiträge kreativ, ohne dass der Verein unnötige rechtliche Risiken eingeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr möchtet mehr über Urheberrecht erfahren? Dann besuch doch unseren Workshop &#8222;<a href="https://digital-vereint.de/themen/oeffentlichkeitsarbeit-im-verein/" type="link" id="https://digital-vereint.de/themen/oeffentlichkeitsarbeit-im-verein/">Fotos im Netz</a>&#8222;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>digital verein(t): Ausschreibung der 28 Projekt-Standorte</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/ausschreibung-standorte-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Adamski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[ausschreibung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=7781</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der neuen Laufzeit werden auch alle Projektstandorte neu ausgeschrieben. Eine Bewerbung lohnt sich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/ausschreibung-standorte-2026/">digital verein(t): Ausschreibung der 28 Projekt-Standorte</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="gb-headline gb-headline-a8a31324 gb-headline-text">Werde Teil von digital verein(t)</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ausschreibung der 28 Projekt-Standorte</h3>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">digital verein(t) ist ein Projekt der lagfa bayern e.V., welches digitale Kompetenzen im Ehrenamt stärken und Vereine und Initiativen dabei unterstützen möchte, digitale Möglichkeiten sicher und selbstbestimmt zu nutzen. Durch praxisnahe Workshops werden Engagierte befähigt, digitale Werkzeuge im Vereinsalltag sinnvoll einzusetzen und dabei Datenschutz sowie Datensicherheit zu berücksichtigen.<br>Ziel ist es, gemeinsam die digitale Teilhabe im Ehrenamt zu stärken und Vereine in ganz Bayern bei der sicheren und selbstbestimmten Nutzung digitaler Möglichkeiten zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung des Projekts erfolgt über ein bayernweites Netzwerk lokaler Standorte. Diese fungieren als regionale Anlaufstellen für Vereine und Initiativen und organisieren Bildungsangebote vor Ort. digital verein(t) stellt die Inhalte, Referent:innen, Materialien sowie fachliche Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seid eine Freiwilligenagentur/-zentrum oder eine Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement und Mitglied der lagfa bayern e.V.? Eure Ehrenamtlichen vor Ort brauchen Unterstützung bei der Digitalisierung? Ihr habt Lust ein Teil von digital verein(t) zu werden und aktiv an der digitalen Teilhabe im Ehrenamt mitzuwirken? Dann werdet jetzt Projekt-Standort von digital verein(t)! </p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eff9d9"><strong>Ihr wollte mehr erfahren? Dann kommt zu unserem Infotreffen am 05. Mai um 10:00 Uhr. <a href="https://pretix.eu/lagfa/digitalvereint26/">Anmeldung hier</a>.</strong></p>



<div data-wp-context="{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }" data-wp-interactive="core/accordion" role="group" class="wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow">
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<h3 class="wp-block-accordion-heading"><button aria-expanded="false" aria-controls="accordion-item-5-panel" data-wp-bind--aria-expanded="state.isOpen" data-wp-on--click="actions.toggle" data-wp-on--keydown="actions.handleKeyDown" id="accordion-item-5" type="button" class="wp-block-accordion-heading__toggle"><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-title"></span><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-icon" aria-hidden="true">+</span></button></h3>



<div inert aria-labelledby="accordion-item-5" data-wp-bind--inert="!state.isOpen" id="accordion-item-5-panel" role="region" class="wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet es ein Projekt-Standort zu sein?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr habt als Standort Zugang zu:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bis zu 3 kostenfreie Workshops pro Jahr</li>



<li>Nutzung der Beratungssprechstunde für Anliegen eurer Freiwilligenagentur</li>



<li>Buchung von Vorträgen außerhalb der Workshopthemen (nach Kapazitäten)</li>



<li>Buchung von digital verein(t) für Freiwilligenmessen</li>



<li>Pre-Access zur Bewerbung eurer Vereine beim Modellprojekt Vereinscloud</li>



<li>Weiterleitung ministerialer Anfragen zu Best‑Practice‑Ehrenamt</li>



<li>Kostenfreie Bereitstellung von Handbüchern, Postkarten etc.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wir von euch dafür benötigen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Aufgaben gehören das frühzeitige Planen und Bewerben der Workshops sowie die übersichtliche Verwaltung der Anmeldungen. Außerdem die Organisation von Raum und kleinem Catering für die Veranstaltungen in Präsenz. Hilfreich ist auch die Teilnahme an Netzwerktreffen von digital verein(t) und – wenn möglich – an größeren Veranstaltungen wie der <em>bayern.ehrenamt.digital</em>. Für die Öffentlichkeitsarbeit kann unkompliziert das vorhandene PR‑Bundle genutzt werden. Zusätzlich solltet ihr den Kontakt zu Vereinen vor Ort pflegen und uns bei Anfragen passende Vereine vorschlagen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Bewerbt euch über unten stehendes Formular als Standort von digital verein(t) für die <strong>Laufzeit von Juli 2026 bis Juni 2029</strong>! <br>Einfach alle Fragen beantworten und abschicken! Hinweis: Der Kooperationsvertrag wird ab Juli 2026 ausgestellt.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><br><strong><strong>Bewerbungszeitraum: bis 31. Mai</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf eure Bewerbung!</p>


<div class="gb-container gb-container-c9e69326">

<h2 class="gb-headline gb-headline-385a9d1a gb-headline-text">Werde digital verein(t)-Standort:</h2>

</div>

<p>Der Bewerbungszeitraum ist leider zu Ende.</p><p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/ausschreibung-standorte-2026/">digital verein(t): Ausschreibung der 28 Projekt-Standorte</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewerben und gewinnen: Social-Media Award fürs Ehrenamt 2026</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/bayerische-social-media-awards-fuers-ehrenamt-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[award]]></category>
		<category><![CDATA[social-media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=7747</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle Ehrenamtlichen und Vereine in Bayern können sich für den Award 2026 bewerben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/bayerische-social-media-awards-fuers-ehrenamt-2026/">Bewerben und gewinnen: Social-Media Award fürs Ehrenamt 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es sind oft kleine Momente, die Großes auslösen: Ein kurzer Clip über die Jugendarbeit im Verein. Ein Reel, das zeigt, wie aus einer Idee ein Nachbarschaftsprojekt wird. Ein TikTok‑Video, das erklärt, warum freiwilliges Engagement manchmal chaotisch, oft herausfordernd, aber immer erfüllend ist. Genau solche Momente haben <a href="https://digital-vereint.de/bayerischer-social-media-award/" type="page" id="7250">i</a><a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/die-gewinner-bayerischer-social-media-award-fuers-ehrenamt/" type="post" id="7072">m vergangenen Jahr </a>die Jury des Bayerischen Social‑Media‑Awards begeistert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="800" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/04/DV-SMA_Logo_Herz.svg" alt="Logo des Bayerischen Social Media Award fürs Ehrenamt" class="wp-image-5873 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"> Nun beginnt die Ausschreibung für <strong>2026</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/" type="link" id="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/">Bis 14. Juni </a></strong>könnt ihr euch für unseren Award bewerben und ein Preisgeld in Höhe von <strong>2.000 Euro </strong>gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/" type="link" id="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/">Jetzt bewerben</a> – und Engagement digital sichtbar machen</strong></p>
</div></div>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Darum geht&#8217;s</strong></strong></h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr knüpft der <strong>Bayerische Social‑Media‑Award fürs Ehrenamt 2026</strong> an diesen Erfolg an. Gemeinsam richten die Versicherungskammer Stiftung und digital verein(t) (lagfa bayern) den Award aus. Schirmherr des Awards ist der Bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bayerische Social-Media-Award zeichnet Vereine, ehrenamtliche Initiativen und ihre Engagierten aus, die mit Kreativität und Strategie das Ehrenamt auf Social-Media sichtbar machen. Ob Instagram, TikTok oder YouTube – wer mit Posts, Reels oder Kampagnen Menschen für freiwilliges Engagement begeistert, kann hier Anerkennung und neue Reichweite gewinnen. Bewerben Sie sich und zeigen Sie, wie Social-Media das Ehrenamt stärkt, inspiriert und eine neue Generation fürs Mitmachen begeistert!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das sind die Kategorien</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In vier Kategorien suchen wir Vereine, Initiativen, Jugendgruppen und Organisationen, die das Ehrenamt in Bayern prägen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Newcomer (Social-Media Coaching und Contentpaket im Wert<br>von 2.000 Euro)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis richtet sich an Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen, die sich erst seit kurzer Zeit auf den Weg in die digitale Öffentlichkeitsarbeit begeben haben. Die Kategorie richtet sich an Neulinge in den sozialen Netzwerken, deren Account nicht älter als zwölf Monate ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Engagementfluencer (2.000 Euro)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Engagementfluencer-Preis zeichnet Social-Media-Formate aus, die das Ehrenamt in Bayern aus neuen Blickwinkeln präsentieren und zugleich authentisch ihren Beitrag zur Gestaltung der Zivilgesellschaft sichtbar machen. Gesucht werden Auftritte, die mit inspirierendem Storytelling neue Menschen für freiwilliges Engagement im eigenen Verein begeistern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Young Impact (2.000 Euro)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seid ein Verein oder Kollektiv und nutzt Social-Media, um euch für etwas einzusetzen, das euch wichtig ist. Mit der Kategorie Young Impact zeichnen wir Social-Media Profile aus, die zeigen, dass digital natives mehr können als nur guten Content, sondern auch Ehrenamt sichtbar machen und zeigen, was junges Engagement für einen Impact hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Zudem gibt es einen <strong>Sonderpreis für Freiwilligenagenturen (1.500 Euro</strong>), die Social Media gezielt nutzen, um über Engagement zu informieren und Menschen zu verbinden.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnehmen können Vereine, gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Freiwilligenagenturen, sonstige ehrenamtliche Zusammenschlüsse wie Kollektive und Jugendgruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Euer Engagement verdient eine Bühne – online und offline</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht habt ihr schon hunderte Posts gemacht, vielleicht erstellt ihr gerade euer erstes Reel. Vielleicht seid ihr ein großer Verein, vielleicht ein kleines Team.<br>Was zählt, ist nicht Perfektion, sondern Haltung.<br><strong>Zeigt Bayern eure Story.<br>Wir freuen uns auf eure Bewerbung – und auf die Menschen dahinter.</strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#edf6d9">Die Bewerbung ist ab sofort möglich über die Webseite der Versicherungskammer Stiftung: <a href="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/">https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/</a><br>Einsendeschluss ist der <strong>14. Juni 2026</strong></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-id="5857" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/04/DV-SMA_Logo_b.svg" alt="Logo des Bayerischen Social-Media Award fürs Ehrenamt: Digital verbunden" class="wp-image-5857"/></figure>
</figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/bayerische-social-media-awards-fuers-ehrenamt-2026/">Bewerben und gewinnen: Social-Media Award fürs Ehrenamt 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
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		<item>
		<title>Willkommen im Team!</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/willkommen-im-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[digital vereint]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=7644</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit unserem neuen Mobilreferenten Stefan bekommt das Projekt digital verein(t) weitere Unterstützung dabei, Vereine in Bayern auf ihrem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten. In Workshops und Beratungen arbeitet er direkt mit Engagierten vor Ort und unterstützt sie dabei, digitale Werkzeuge sinnvoll in ihrer Vereinsarbeit einzusetzen. Im kurzen Interview erzählt er, was ihn an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="969" height="1000" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/03/Freigegeben_2-969x1000.jpeg" alt="" class="wp-image-7665 size-full" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/03/Freigegeben_2-969x1000.jpeg 969w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/03/Freigegeben_2-484x500.jpeg 484w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/03/Freigegeben_2-768x793.jpeg 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/03/Freigegeben_2-24x24.jpeg 24w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/03/Freigegeben_2.jpeg 1024w" sizes="auto, (max-width: 969px) 100vw, 969px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit unserem neuen Mobilreferenten Stefan bekommt das Projekt <em>digital verein(t)</em> weitere Unterstützung dabei, Vereine in Bayern auf ihrem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten. In Workshops und Beratungen arbeitet er direkt mit Engagierten vor Ort und unterstützt sie dabei, digitale Werkzeuge sinnvoll in ihrer Vereinsarbeit einzusetzen. Im kurzen Interview erzählt er, was ihn an dieser Aufgabe begeistert, welche Themen Vereine aktuell beschäftigen und welche App auf seinem Handy auf keinen Fall fehlen darf.</strong></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Willkommen im Team, Stefan! Stell dich doch kurz vor: Wer bist du, wo kommst du her und was genau machst du jetzt als Mobilreferent im Projekt <em>digital verein(t)</em>?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich komme ursprünglich aus Hessen und bin jemand, der sich sowohl in der digitalen Welt als auch draußen in der Natur wohlfühlt. Technik und Digitalisierung begeistert mich schon lange – ich probiere gerne Neues aus, halte mich bei digitalen Trends auf dem Laufenden und schaue, wie man Dinge smarter und einfacher machen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Mobilreferent im Projekt digital verein(t) freue ich mich darauf, genau diese Begeisterung weiterzugeben. Mein Ziel ist es, Ehrenamtliche zu unterstützen, ihnen digitale Themen verständlich zu machen und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, die ihren Vereinsalltag wirklich erleichtern. Ich freue mich darauf, viele Menschen kennenzulernen und sie auf ihrem digitalen Weg zu begleiten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Projekt arbeiten wir ja viel mit Ehrenamtlichen zusammen, hast du selbst Erfahrungen im Ehrenamt gesammelt – vielleicht in einem Verein oder einer Initiative? Was bedeutet freiwilliges Engagement persönlich für dich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Schulpraktikums – ja, dass ist lange her! &#8211; habe ich die Vereinswebsite des Städtepartnerschaftsverein Butzbach gepflegt. Das kam so gut an, dass ich dies dann insgesamt 10 Jahre lang gemacht habe. Freiwilliges Engagement bedeutet für mich, etwas Positives für die Gesellschaft zu leisten, wie auch immer dieser Beitrag aussieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele Vereine stehen bei digitalen Themen noch ganz am Anfang.<br>Aus deiner Sicht: Was ist ein guter erster Schritt für Vereine, die sich digital besser aufstellen möchten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz wichtig: Keine Angst vor Neuem haben! Wenn man etwas Neugierde für digitale Themen hat und sich damit beschäftigen will, ist das der erste Schritt! Und im besten Fall natürlich für einen Workshop bei digital verein(t) anmelden um Neues zu erlernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn du einen Blick in die Zukunft wirfst: Welche digitalen Entwicklungen werden Vereine in den nächsten Jahren besonders beschäftigen? Wo siehst du den größten Bedarf oder die spannendsten Chancen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz wird aus meiner Sicht weiterhin eines der zentralen Themen sein. Richtig eingesetzt kann sie den Vereinsalltag enorm erleichtern – von der Kommunikation bis zur Organisation. Gleichzeitig braucht es einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang, damit sie wirklich Mehrwert schafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Social Media bleibt ein großes Feld: Wer es strategisch und authentisch nutzt, kann im Ehrenamt unglaublich viel bewegen. Entscheidend ist aber, die Kanäle nicht nur zu bespielen, sondern wirklich sinnvoll einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Abschluss noch eine persönliche Frage:</strong><br><strong>Welche App darf auf deinem Handy auf keinen Fall fehlen – und warum?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwierig sich auf eine zu beschränken. Ich denke Whatsapp, die Kamera App und Instagram! So bleibe ich in Kontakt mit Familie und Freunden, halte Erinnerungen fest und informiere mich, was in der Welt so los ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Danke fürs Interview und willkommen im Team!</strong></p>
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		<item>
		<title>Save the date: Bayerischer Social-Media Award 2026</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/save-the-date-bayerischer-social-media-award-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media Award]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=7642</guid>

					<description><![CDATA[<p>Social Media sichtbar machen: Der Bayerische Social-Media-Award fürs Ehrenamt geht in die zweite Runde Die Bewerbung ist ab jetzt möglich bis 14. Juni. Hier geht es zum Bewerbungsformular. Soziale Medien spielen für Vereine und Initiativen eine immer größere Rolle. Sie helfen dabei, Engagement sichtbar zu machen, neue Freiwillige zu erreichen und die eigene Arbeit transparent [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/save-the-date-bayerischer-social-media-award-2026/">Save the date: Bayerischer Social-Media Award 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Social Media sichtbar machen: Der Bayerische Social-Media-Award fürs Ehrenamt geht in die zweite Runde</strong></p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph"><strong>Die Bewerbung ist ab jetzt möglich bis 14. Juni. </strong><br><strong><a href="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2026/ausschreibung/">Hier geht es zum Bewerbungsformular</a>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Soziale Medien spielen für Vereine und Initiativen eine immer größere Rolle. Sie helfen dabei, Engagement sichtbar zu machen, neue Freiwillige zu erreichen und die eigene Arbeit transparent zu zeigen. Genau hier setzt der <strong>Bayerische Social-Media-Award fürs Ehrenamt</strong> an: Er zeichnet Vereine und Initativen aus, die mit kreativen und verantwortungsvollen Social-Media-Auftritten das Ehrenamt stärken und Menschen zum Mitmachen motivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative wird gemeinsam von der <a href="https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/digital-verbunden/social-media-award-2025/">Versicherungskammer Stiftung</a> und der <a href="http://www.lagfa-bayern.de">lagfa bayern </a>mit ihrem Projekt <strong>digital verein(t)</strong> umgesetzt. Ziel ist es, das digitale Engagement von Vereinen und Initiativen in Bayern zu würdigen und gleichzeitig gute Beispiele sichtbar zu machen. <strong>Die Bewerbung startet am 13. April.</strong> Mehr Informationen folgen.</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#c5daf0">Fast 200 Bewerbungen haben uns 2025 erreicht. Die Auswahl fiel uns schwer, aber ab Ende standen vier Gewinner fest. Die Vereine, die letztes Jahr gewonnen haben, findet ihr <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/die-gewinner-bayerischer-social-media-award-fuers-ehrenamt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-1000x667.jpg" alt="" class="wp-image-7112 size-full" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-1000x667.jpg 1000w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-500x333.jpg 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-768x512.jpg 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-1536x1024.jpg 1536w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-2048x1365.jpg 2048w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/XT50317-1-180x120.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Diese Kategorien gibt es 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis würdigt unterschiedliche Formen von Engagement in sozialen Netzwerken. Organisationen können sich in mehreren Kategorien bewerben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Newcomer &#8211; </strong>Social-Media Coaching inkl. Contentpaket <br>Diese Kategorie richtet sich an Vereine oder Initiativen, die noch relativ neu auf Social Media aktiv sind. Vielleicht wurde der Kanal erst vor kurzem gestartet, aber die Ideen sind kreativ und zeigen großes Potenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Engagementfluencer</strong> &#8211; 2.000 Euro<br>Hier stehen Organisationen im Mittelpunkt, die mit ihrer Social-Media-Arbeit besonders viele Menschen erreichen und andere für Engagement begeistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Young Impact</strong> &#8211; 2.000 Euro<br>In dieser Kategorie werden junge Engagierte ausgezeichnet, die mit frischen Ideen und digitalem Know-how das Ehrenamt sichtbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonderpreis für Freiwilligenagenturen</strong> &#8211; 1.500 Euro<br>Neu in diesem Jahr ist ein zusätzlicher Preis für Freiwilligenagenturen, die Social Media erfolgreich einsetzen, um Engagementmöglichkeiten sichtbar zu machen und Menschen für freiwillige Tätigkeiten zu gewinnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ablauf und wichtige Termine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bewerbung ist <strong>ab 13. April </strong>möglich. Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist <strong>der 14. Juni 2026</strong>. Anschließend wählt eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Versicherungskammer Stiftung, der lagfa bayern und des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales eine Shortlist aus. Diese wird im <strong>September 2026</strong> bekannt gegeben.<br>Die feierliche Preisverleihung der Gewinner findet am <strong>09. Oktober 2026 in München</strong> statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jetzt vormerken: Informationen zur Bewerbung folgen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du möchtest dich mit deinem Verein oder deiner Initiative für den Bayerischen Social-Media-Award fürs Ehrenamt bewerben? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den <a href="https://digital-vereint.de/newsletter/" type="page" id="5472"><strong>digital verein(t)-Newsletter</strong> </a>und <strong><a href="https://www.instagram.com/digitalvereint/">Instagram</a></strong> informieren wir dich rechtzeitig noch einmal, sobald die Bewerbungsphase startet und alle Details zur Teilnahme feststehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/04/DV-SMA_Logo_b.svg" alt="Logo des Bayerischen Social-Media Award fürs Ehrenamt: Digital verbunden" class="wp-image-5857"/></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/save-the-date-bayerischer-social-media-award-2026/">Save the date: Bayerischer Social-Media Award 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding als Spende für den Verein?</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/crowdfunding-als-spende-fuer-den-verein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 10:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinnützigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[verein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digital-vereint.de/?p=7590</guid>

					<description><![CDATA[<p>Crowdfunding ist längst mehr als ein Trend. Ob Start-up, Sportverein oder soziales Projekt – immer mehr Initiativen setzen auf die „Finanzierung durch die Crowd“. Doch ist Crowdfunding automatisch eine Spende? Und worauf sollten Vereine achten? Was ist Crowdfunding? Crowdfunding, übersetzt als Schwarmfinanzierung, beschreibt eine Finanzierungsform, bei der viele einzelne Personen gemeinsam ein Projekt ermöglichen. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/crowdfunding-als-spende-fuer-den-verein/">Crowdfunding als Spende für den Verein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Crowdfunding ist längst mehr als ein Trend. Ob Start-up, Sportverein oder soziales Projekt – immer mehr Initiativen setzen auf die „Finanzierung durch die Crowd“. Doch ist Crowdfunding automatisch eine Spende? Und worauf sollten Vereine achten? </strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Crowdfunding?</strong></h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Crowdfunding, übersetzt als Schwarmfinanzierung, beschreibt eine Finanzierungsform, bei der viele einzelne Personen gemeinsam ein Projekt ermöglichen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „crowd“ (Menschenmenge) und „funding“ (Finanzierung) zusammen. Über spezielle Online-Plattformen sammeln Initiativen, Vereine, Start-ups oder Privatpersonen Geld für konkrete Vorhaben. Dabei bringen viele Unterstützer:innen jeweils kleinere Beträge ein, sodass in der Summe eine größere Finanzierung zustande kommt. Häufig erhalten die Geldgeber:innen im Gegenzug eine zuvor festgelegte Gegenleistung – etwa eine namentliche Erwähnung, ein Produkt oder eine Einladung zu einem exklusiven Event.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#edf6d9">Honoriert der Verein beim Crowdfunding die Spender mit einer <strong>Gegenleistung</strong>, die nicht ausschließlich symbolischen Charakter hat, müssen die <strong>Einnahmen versteuert</strong> werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gilt Crowdfunding als Spende für den Verein?</strong></h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Frage lautet jedoch: Handelt es sich bei Crowdfunding um eine Spende? <strong>In der Regel ist das nicht der Fall</strong>. Beim klassischen Crowdfunding wird meist eine materielle Gegenleistung erbracht. Damit gelten die eingezahlten Beträge rechtlich nicht als Spenden. Sie sind steuerlich nicht absetzbar, und auf Seiten der Empfänger:innen kann ein steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders verhält es sich beim sogenannten<strong> Spenden-Crowdfunding</strong>. Hier unterstützen viele Menschen ein gemeinnützig anerkanntes Projekt oder eine gemeinnützige Organisation, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Unter bestimmten Voraussetzungen können die gesammelten Gelder dann als Spenden behandelt werden. Voraussetzung für die Ausstellung von Spendenbescheinigungen ist, dass die sammelnde Organisation als <strong>gemeinnützig </strong>anerkannt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Voraussetzungen fürs Spenden-Crowdfunding</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Spenden-Crowdfunding werden über eine Online-Plattform gezielt Spenden für ein Projekt einer gemeinnützigen Organisation, beispielsweise eines Sportvereins, gesammelt. Die Unterstützerinnen und Unterstützer erhalten hierfür keine Gegenleistung, sodass es sich <strong>steuerlich um echte Spenden</strong> handelt. Gemeinnützige Sportvereine dürfen solche Spenden annehmen; die Einnahmen unterliegen weder der Umsatzsteuer noch der Ertragsteuer. Benötigt der Geldgeber einen steuerlichen Nachweis, muss der Verein eine Spendenbescheinigung ausstellen. Für Beträge bis 300 Euro genügt in der Regel der Einzahlungsbeleg oder Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt. Bei höheren Beträgen ist eine offizielle Zuwendungsbestätigung des Sportvereins erforderlich, damit die Spende steuerlich abgesetzt werden kann. Auch beim Crowdfunding gelten somit für gemeinnützige Sportvereine die allgemeinen steuerrechtlichen Vorschriften für Spenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Bundesministerium für Finanzen gilt eine Zuwendung nach <strong>§ 10 Abs. 1 S. 2 EStG</strong> grundsätzlich als Spende, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Unterstützer für seinen Beitrag <strong>keine Gegenleistung </strong>erhält</li>



<li>Die <strong>Zuwendung uneigennützig</strong> motiviert ist</li>



<li>Der Spender durch die Zahlung <strong>keinen Profit </strong>erwarten kann</li>



<li>Der Spendenempfänger steuerbegünstigt ist &#8211; also meist <strong>gemeinnützig</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Spenden über Crowdfunding für den Verein sammelt, sollte die rechtliche Einordnung frühzeitig klären, steuerliche Aspekte berücksichtigen und großen Wert auf Transparenz, Datenschutz und eine sorgfältige Plattformwahl legen. Richtig umgesetzt kann insbesondere das Spenden-Crowdfunding ein wirkungsvolles Instrument für gemeinnützige Organisationen und Vereine sein, um konkrete Projekte gemeinsam mit einer engagierten Community zu realisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu steuerechtlichen Themen sollten sich Vereine an einen Steuerberater wenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Infos zum Thema Finanzen und Spenden findet ihr in <a href="https://digital-vereint.de/themen/finanzen-im-verein/" type="link" id="https://digital-vereint.de/themen/finanzen-im-verein/">unseren Handbücher.</a></strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="600" data-id="7592" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/02/Banner_Webseite.png" alt="" class="wp-image-7592" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/02/Banner_Webseite.png 960w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/02/Banner_Webseite-500x313.png 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2026/02/Banner_Webseite-768x480.png 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>
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		<item>
		<title>Code of Conduct KI vereint Zivilgesellschaft für verantwortungsvollen KI-Einsatz</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/code-of-conduct-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 13:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WIR SIND DABEI: Zivilgesellschaft setzt Zeichen: Von D64 über die AWO bis zur lagfa bayern, ein breites Bündnis unterzeichnet erstmals eine gemeinsame Selbstverpflichtung für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz &#8211; einem Code of Conduct für Demokratische KI. Das ist die Selbstverpflichtung Mehr als 75 Organisationen aus der deutschen Zivilgesellschaft haben den von D64 – Zentrum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">WIR SIND DABEI: <strong><strong>Zivilgesellschaft setzt Zeichen: Von D64 über die AWO bis zur lagfa bayern, ein breites Bündnis unterzeichnet erstmals eine gemeinsame Selbstverpflichtung für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz</strong></strong> &#8211; einem Code of Conduct für Demokratische KI.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-1000x667.jpg" alt="Foto: Boris Saposchnikow" class="wp-image-7463" style="width:500px" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-1000x667.jpg 1000w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-500x333.jpg 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-768x512.jpg 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-1536x1024.jpg 1536w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-2048x1365.jpg 2048w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/D64_Boris-SaposchnikowY1AD64_Boris-Saposchnikow432-180x120.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: D64 / Boris Saposchnikow</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist die Selbstverpflichtung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 75 Organisationen aus der deutschen Zivilgesellschaft haben den von <strong>D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt</strong> initiierten <strong>Code of Conduct Demokratische KI</strong> unterzeichnet, eine gemeinsame Selbstverpflichtung für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die Erstunterzeichnenden repräsentieren zusammen 3 Millionen Mitglieder und spiegeln die Vielfalt der Zivilgesellschaft wider: Von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) über den Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst e.V.) und auch die<strong> <a href="http://www.lagfa-bayern.de">lagfa bayern</a> mit digital verein(t)</strong> ist dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a></a>„Wir dürfen die Diskussion zu KI nicht Big Tech überlassen“, erklärt<strong> Monika Ilves, Vorstandsmitglied vom digitalpolitischen Verein D64</strong>, der das Projekt koordiniert hat. „Mit der Unterzeichnung verpflichten sich mehr als 75 Organisationen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen. Gemeinsam zeigen sie: Die Zivilgesellschaft kann und will mitgestalten: für eine demokratische digitale Zukunft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://d-64.org/">D64</a>, das Zentrum für digitalen Fortschritt, hat den Code of Conduct in einem seit April 2024 laufenden partizipativen Prozess gemeinsam mit uns beteiligten Organisationen koordiniert und erarbeitet. Im Zentrum stehen acht gleichberechtigte Grundprinzipien: Abwägung der Nutzung, Menschenzentrierung, Transparenz, Teilhabe und Partizipation, diskriminierungskritische Haltung, Verantwortung und Verantwortlichkeit, Kompetenzen sowie ökologische Nachhaltigkeit. Die <strong>Selbstverpflichtung richtet sich explizit an gemeinwohlorientierte Organisationen</strong> und bietet ihnen einen praktischen Orientierungsrahmen; unabhängig davon, ob sie eigene KI-Systeme entwickeln, bestehende Anwendungen nutzen oder bewusst auf KI verzichten.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-d8931dd70f4d4be1023ea16d2d4f13fe wp-block-paragraph" style="color:#3f579e"><a href="https://demokratische-ki.de/code-of-conduct/"><strong>ZUM CONDUCT</strong></a></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Das sagen wir</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Als Netzwerk der Freiwilligenagenturen in Bayern ist uns bewusst, wie entscheidend eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung digitaler Technologien ist – gerade weil Künstliche Intelligenz fehleranfällig sein kann und nicht selten Bias widerspiegelt“, betont <strong>Eva Kurfer, Geschäftsführung der <a href="http://www.lagfa-bayern.de">lagfa bayern</a></strong>. „Mit der Unterzeichnung des Code of Conduct Demokratische KI machen wir deutlich, dass uns ein menschenzentrierter, transparenter und ehrenamtsförderlicher Einsatz von KI am Herzen liegt. Unser Anliegen ist es, die Potenziale dieser <strong>Technologie für Teilhabe, Zusammenarbeit und Engagement</strong> zu nutzen, ohne die kritische Reflexion aus den Augen zu verlieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Code of Conduct versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Rahmenwerken wie der KI-Verordnung der EU. Anders als andere Leitlinien wurde er explizit aus der Praxis der Zivilgesellschaft heraus entwickelt und orientiert sich an den konkreten Herausforderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Organisationen, die unterzeichnen, verpflichten sich etwa dazu, die Chancen und Risiken des Einsatzes von KI-Anwendungen für ihre Arbeit und Zielgruppe abzuwägen. Außerdem sollen KI-generierte Inhalte transparent gekennzeichnet, Beteiligungsmöglichkeiten für Mitarbeitende und Zielgruppen geschaffen und durch Fortbildungen einen reflektierten Umgang mit KI gefördert werden.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#edf6d9">Die Mitzeichnung bleibt auch nach dem Launch möglich. Organisationen können sich unter <a href="https://demokratische-ki.de/mitzeichnen">https://demokratische-ki.de/mitzeichnen</a> weiterhin der Initiative anschließen.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr wollt mehr zu KI im Ehrenamt erfahren? Dann besucht doch einen unserer kostenlosen <a href="https://digital-vereint.de/tag/workshops/">KI-Workshops für Einsteiger</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" data-id="7453" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/Kleines-Bild-Logo-Lila-2-1000x563.png" alt="" class="wp-image-7453" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/Kleines-Bild-Logo-Lila-2-1000x563.png 1000w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/Kleines-Bild-Logo-Lila-2-500x281.png 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/Kleines-Bild-Logo-Lila-2-768x432.png 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/Kleines-Bild-Logo-Lila-2-1536x864.png 1536w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/11/Kleines-Bild-Logo-Lila-2.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
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		<title>Interview mit Schirmherrin Viktoria Rebensburg</title>
		<link>https://digital-vereint.de/aktuelles/interview-mit-viktoria-rebensburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[schirmherrin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vereinsleben und Digitalisierung – passt das überhaupt zusammen? Und ob! Gerade in Bayern, wo Tradition und Gemeinschaft großgeschrieben werden, sind Vereine das Herzstück vieler Dörfer und Städte. Doch wie kommt man eigentlich zum Ehrenamt, was macht den Reiz aus, und warum ist gerade jetzt der richtige Moment, sich zu engagieren? Darüber haben wir mit Frau [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digital-vereint.de/aktuelles/interview-mit-viktoria-rebensburg/">Interview mit Schirmherrin Viktoria Rebensburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://digital-vereint.de">Digitalisierung des Ehrenamts in Bayern</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vereinsleben und Digitalisierung – passt das überhaupt zusammen? Und ob! Gerade in Bayern, wo Tradition und Gemeinschaft großgeschrieben werden, sind Vereine das Herzstück vieler Dörfer und Städte. Doch wie kommt man eigentlich zum Ehrenamt, was macht den Reiz aus, und warum ist gerade jetzt der richtige Moment, sich zu engagieren? Darüber haben wir mit Frau Rebensburg gesprochen, die nicht nur selbst tief im Vereinsleben verwurzelt ist, sondern als Schirmherrin von „digital verein(t)“ auch frischen Wind in die Szene bringt. Im Interview erzählt sie, wie sie schon als Kind mit dem Vereinsleben aufgewachsen ist, was sie am Ehrenamt begeistert und warum Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern eine echte Chance für die Zukunft der Vereine ist. </strong></p>



<figure class="gb-block-image gb-block-image-f1eff34a"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1920" class="gb-image gb-image-f1eff34a" src="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-scaled.jpeg" alt="" srcset="https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-scaled.jpeg 2560w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-500x375.jpeg 500w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-1000x750.jpeg 1000w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-768x576.jpeg 768w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-1536x1152.jpeg 1536w, https://digital-vereint.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5932-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />
<figcaption class="gb-headline gb-headline-b41d88ed gb-headline-text">Viktoria Rebensburg (dritte von links) bei dem Besuch der Familienauszeit Meitingen, die durch die Beratung von digital verein(t) ihre Webseite neu aufgebaut haben. Mit dabei war auch Bayrischer Staatsminister Dr. Mehring.</figcaption>
</figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Frau Rebensburg, herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Das Zusammenspiel von Digitalisierung und Vereinswesen ist ein ausgesprochen spannendes Feld. Erinnern Sie sich, wann und wie Sie persönlich zum ersten Mal mit dem Vereinsleben in Berührung gekommen sind?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war bereits im Kleinkindalter durch die Familie. Ich bin in Kreuth am Tegernsee aufgewachsen und meine Eltern und älteren Geschwister waren aktiv ins Vereins- und Gemeindeleben eingebunden, sodass ich zwangsläuft auch mit Vereinsleben in Berührung kam und Teil der Gemeinschaft wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet Ihnen das Ehrenamt ganz persönlich, insbesondere mit Blick auf Bayern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch meinen Sport hatte ich die Gelegenheit zu Reisen und andere Teile der Welt kennenzulernen. Das habe ich sehr genossen und es hat mir viel Freude bereitet. Aber für mich stand auch immer fest, dass meine Heimat Bayern und insbesondere der Tegernsee ist. Die Landschaft mit den Bergen und Seen sowie die Dörfer und Städte, mit ihrer regionalen Kultur, mit den gelebten Traditionen, das hat mich und mein Heimatgefühl geprägt. Diese regionale Identität ist meiner Meinung nach aber auch nur möglich, weil es Menschen gibt, die sich ehrenamtlich engagieren. Gerade in Bayern finde ich, dass Lebensart und Ehrenamt fast überall Hand in Hand gehen. Jede Region ist geprägt durch ihre eigene Kultur und die vorhandenen Traditionen. Dieses Gefühl von Heimatverbundenheit wird hauptsächlich geprägt und weitergegeben von Menschen, die sich in Gruppen, Vereinen und Gemeinden ehrenamtlich betätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gab es in Ihrer Laufbahn ein besonders prägendes Erlebnis in einem bayerischen Verein, das Ihnen gezeigt hat, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Wintersportlerin habe ich das früher in meinem Heimatverein und in den anderen Skiclubs tagtäglich erlebt und erlebe es auch heute noch. Der Aufwand, der betrieben werden muss, damit ein sinnvolles Training oder ein korrekter Wettkampf abgehalten werden kann, ist gewaltig. Die Präparation der Pisten und herrichten, der Trainings- und Wettkampstätten, das Reisen zu den Wettkämpfen samt Materialtransport und die Betreuung vor Ort, all das würde nicht funktionieren, gäbe es nicht diesen Zusammenhalt und die Gemeinschaft in dem Verein. Mich persönlich hat dies enorm beeinflusst. Mein Skiclub war für mich wie eine erweiterte Familie. Ich war Teil dieser Gemeinschaft und habe dort gelernt, wie wichtig Zusammenhalt ist, das aufeinander Schauen, füreinander da zu sein im Erfolg und der Niederlage. Das alles sind Werte, die Kinder und Jugendlich ins Erwachsenenleben mitnehmen und prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie übernehmen die Schirmherrschaft für digital verein(t). Was hat Sie überzeugt, dieses Projekt zu unterstützen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ehemalige Leistungssportlerin habe ich einen umfassenden Einblick bekommen, wie Verbände und Vereine funktionieren. Daher weiß ich, wie wichtig es ist, dass diese strukturell gut aufgestellt sind. Gegenüber den ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Vereinen empfinde ich eine große Dankbarkeit für ihr selbstloses Engagement. Daher habe ich auch kürzlich in meinem Skiclub den Vorsitz in einem der Fördervereine übernommen und bin nun selbst Teil des Vereinslebens. Durch diesen aktuellen Bezug sehe ich tagtäglich, was die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten und weiß, wie wichtig es ist, Dinge zu vereinfachen, um so kostbare Zeit zu sparen, die die Mitglieder unentgeltlich investieren. Als <a href="https://digital-vereint.de/schirmherrin/">Schirmherrin für <strong>digital verein(t)</strong> </a>möchte ich daher mit meiner Erfahrung, Popularität und meinem Einsatz einen Betrag leisten, damit das Ehrenamt die notwendige Wertschätzung erhält und die Vereine digital in die Zukunft gehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Digitalisierung im Vereinswesen – ist das Ihrer Erfahrung nach schon bei allen bayerischen Vereinen angekommen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da fehlt mir ein umfassender Einblick. Ich kann nur von den Vereinen berichten, zu denen ich einen direkten Bezug habe oder über die mir berichtet wurde. Und da gibt es eine große Bandbreite. Ein Teil verharrt noch in der rein analogen Welt und man hat das Gefühl, dass alles so ist wie vor 50 Jahren. Andere Vereine wiederum setzten sehr auf Digitalisierung und versuchen sehr modern zu sein. Das hängt oftmals vom Engagement und Knowhow der Menschen im Vorstand ab und auch von der Ausrichtung des Vereins. Ich persönlich finde es wichtig, dass viele Dinge vereinfacht werden und dabei kann Digitalisierung und KI einen großen Beitrag leisten. Gerade bei bürokratischen und organisatorischen Themen sowie in der Kommunikation hilft es den handelnden Personen Zeit zu sparen, die sie woanders im Verein oder wieder ins Privatleben investieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum glauben Sie, dass Projekte wie digital verein(t) essentiell dafür sind, das Vereinswesen in Bayern zu stärken?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vereine und ihre Mitglieder sind Teil einer Gesellschaft, die im Wandel ist. Gerade für jüngere Menschen ist die digitale Welt etwas völlig Normales. Ein Großteil der Kommunikation und des Informationsaustausches findet für sie virtuell statt.&nbsp; Dies führt zur Notwendigkeit bei den Vereinen sich den veränderten Gegebenheiten anzupassen, damit die Kluft zwischen den Generationen nicht zu groß wird, was zwangsläufig zum Schwund bei jüngeren Mitgliedern führt, da diese nicht mehr erreicht und abgeholt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wünschen Sie sich, damit Vereine digital besser aufgestellt sind?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung geht Hand in Hand mit der Modernisierung den vorhandenen Strukturen. Das bedeutet in erster Linie Investitionen in Menschen und Material. Die vorhandene Infrastruktur der Städte und Gemeinden muss verbessert werden, sodass Vorort die technischen Voraussetzungen gegeben sind und die Vereine flächendeckend Zugang zur digitalen Welt erhalten. Darüber hinaus bedarf es finanzieller Unterstützung für die Vereine selbst, damit diese Equipment kaufen und Schulungen für ehrenamtliche Mitglieder durchführen können. Und auf Seiten der Vereine bedarf es auch einer Offenheit gegenüber Neuem, damit potenzielle Angebot auch umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr Statement zum Schluss: Warum lohnt es sich für Menschen in Bayern, gerade jetzt im Verein aktiv zu werden – und was möchten Sie Engagierten mitgeben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde Engagement bedeutet, dass man der Zukunft eine Richtung geben kann. Jeder, der sich engagiert, sei es im Verein, in den Gemeinden oder sonst wo, der tut etwas Sinnvolles für die Gesellschaft und ist ein gutes Vorbild für kommende Generationen. Es gibt ein gutes Sprichwort, das sinngemäß lautet: „Wer etwas tun möchte, der findet einen Weg, wer nichts tun möchte, der findet eine Ausrede.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank für das Interview, Viktoria. Wir freuen uns über die neue Schirmherrschaft! <a href="https://digital-vereint.de/schirmherrin/">Mehr Infos dazu gibt es hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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