Letzten Samstag war es so weit: die erste Digitalconvention für das Ehrenamt in Bayern. Knapp 300 Personen trafen in München zusammen, um ihren Verein und das freiwillige Engagement in Bayern weiterzubringen. Danke an alle Engagierten, die das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

#eröffnung

Sonja Geigenberger, erste Vorständin der lagfa bayern, Jusra al-Kaisi /Geschäftsführung Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern und Prof. Dr. Walthes, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Stiftung, eröffneten die Veranstaltung.

#rede

Der Bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, besuchte alle Aussteller und nahm sich viel Zeit, um mit den bayernweiten Akteuren ins Gespräch zu kommen. Anschließend dankte er in seiner Rede dem Ehrenamt als Herzkammer der Gesellschaft und macht Mut für den Blick in die Zukunft.

„Wir bringen die Zukunft auf der einen Seite zusammen mit der Heimat auf der anderen Seite. […] Seien Sie positive Botschafter und Botschafterinnen für die Chancen der Gesellschaft.“

#key.note

Moderator Dr. Thomas Leppert brachte in seiner Keynote Tradition und Zukunft zusammen. Dabei betonte er, die Bedeutung des Ehrenamts und seine Rolle in der digitalen Ära. Er machte Mut, in der sich rapide verändernden Digitalisierung auch Fehler zu machen, um zu lernen.

„Digitalisierung ändert alles und es wird sich auch weiterhin verändern. […] Wir müssen in Bewegung bleiben und Digitalisierung bietet diese Möglichkeit.“

#work.shops

Höhepunkt der Veranstaltung waren die vierzehn Workshops und Praxis-Sessions, die ein breites Spektrum an Themen abdeckten. Von Social-Media-Strategie über digitales Engagement bis hin zu Künstlicher Intelligenz wurden den Teilnehmer:innen wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die Workshops wurden von Expert:innen geleitet, die nicht nur über fundiertes Fachwissen verfügten, sondern auch eine große Leidenschaft für ihre Themen zeigten. Trotz zwei Workshoprunden war das Feedback deutlich: Wir hätten gerne noch mehr Themen besucht!

#closing.note

Die Bayerische Ehrenamtsbeauftragte, Gabi Schmidt, brachte die Veranstaltung am Ende auf den Punkt. Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Teil Bayerns und muss nicht nur zukunftsfähig sein, sondern auch die Prozesse der Digitalisierung mitgestalten.

#digital.hub

Neben den fachlichen Aspekten kam auch das Networking nicht zu kurz. In den Pausen und bei einem abschließenden Get-together hatten die Teilnehmer:innen ausreichend Gelegenheit, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen. Diese informellen Gespräche trugen maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei und förderten den Aufbau eines starken Netzwerks von Engagierten.

Ausprobieren konnten die Teilnehmenden auch einiges: Der 3D-Drucker druckte Einkaufschips, die neuste ChatGPT-Version textete den neuen Vereinspost. Am Instagram- und Homepagecheck holten sich die Besucher:innen Experteninput für ihren Verein.

#verabschiedung

Bayern Ehrenamt Digital 2024 war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie wichtig und wertvoll ehrenamtliches Engagement in unserer Gesellschaft ist. Wir sind dankbar für die rege Teilnahme und das positive Feedback der Teilnehmer:innen.

Geplant war es nicht, aber dank des tollen Feedbacks verkündeten die Veranstalter:innen schon am Ende eine Fortsetzung.

Bis 2025!

🚐 Heute waren wir mit unserem Kooperationspartner @deutschland.sicher.im.netz und unserem digital verein(t)-Mobil in #Friedberg vor Ort.

Gemeinsam mit @dr_fabian_mehring_mdl haben wir über die Gefahr der wachsenden Desinformation im Internet diskutiert.

Unser Mobilreferent Robin hatte aktuelle Beispiele aus dem Netz dabei, um zu zeigen, wie leicht es passieren kann von Desinformation getäuscht zu werden.
Dieses Treffen war ein erster Vorgeschmack auf die Bayern-Allianz, die nicht nur im Kontext der anstehenden Europawahl gegen Fake-News vorgehen wird. Auch bei uns ist das Thema hochrelevant!

Foto: StMD

Von links nach rechts: Prof. Dr. Susanne Burger (BLSV), Horst Müller (Bay. Trachtenverband), Jörg Ammon (BLSV), StMin Fabian Mehring, Beatrix Hertle (lagfa bayern) und Johann Eitzenberger (LfV Bayern) © StMD

Vereint im Verband! Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV), der Landesfeuerwehrverband Bayern und der Trachtenverband Bayern haben sich zu einer Kooperation mit digital verein(t) zusammengeschlossen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Digitalisierung, Dr. Fabian Mehring, wurde diese Zusammenarbeit eröffnet und gebührend gefeiert.

In die Geschäftsstelle der lagfa bayern lud digital verein(t) die neuen Kooperationspartner ein: Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) wurde durch den Präsidenten Jörg Ammon und durch die Vorsitzende der Geschäftsführung Prof. Dr. Susanne Burger vertreten. Johann Eitzenberger war in Uniform als Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbunds zu Gast und der Bayerische Trachtenverbund wurde durch Horst Müller, Gauvorstand des Altbayrisch-Schwäbischen Gauverbandes und Frau Erika Schneider, Bezirksleiterin des Trachtenbezirks Augsburg, repräsentiert – natürlich in Tracht. Besonderer Ehrengast war der Förderer des Projekts, Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales.

Bei dem Treffen wurden verschiedene Themen rund um das gemeinsame Projekt diskutiert. Die Vertreter der Verbände äußerten ihre Motivation und Gründe, warum sie sich für diese Partnerschaft entschieden haben, denn der digitale Wandel ist unaufhaltsam und betrifft alle Bereiche unseres Lebens, auch den Sport, die Feuerwehr und die Trachtenkultur. Durch die Kooperation mit digital verein(t) möchten sie ihren Vereinen die Möglichkeit geben, sich zu digitalen Themen weiterzubilden und den Verein fit für die Zukunft zu machen.

Im lockeren Gespräch fand so ein Austausch zwischen Politik, Verbände und der lagfa bayern statt. Besonders ging es darum, wie gemeinsam mit digital verein(t) Synergien genutzt werden können. Klare Worte fand der Digitalminister für diese Zusammenarbeit:

„Vereine sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und machen die besondere Lebensqualität in unserer bayerischen Heimat aus. Nachdem ich selbst acht Jahre lang Vereinsvorsitzender war, ist es mir ein Herzensanliegen, das Vereinsleben in Bayern zu stärken und unseren Vereinen das nötige Rüstzeug für das digitale Zeitalter an die Hand zu geben. Mit unserer Initiative erhalten die bayerischen Feuerwehren sowie unsere Trachten- und Sportvereine ein organisatorisches Update für die digitale Zukunft.“

Die Freude über diese Zusammenarbeit ist groß, denn nun werden gezielt Workshops zur Digitalisierung für die ehrenamtlichen Feuerwehren, Sportvereine und Trachtenvereine angeboten. Dadurch können über 5 Millionen Mitglieder erreicht werden. Doch nicht nur die Mitglieder dieser Verbände profitieren von den Angeboten, auch engagierte Personen aus anderen Bereichen und Vereinen können die Angebote der Initiative wie bisher nutzen. Außerdem hat digital verein(t) seit dieser Laufzeit sieben neue Standorte in Bayern – somit sind es insgesamt 28.

Die Workshops bieten den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit den verschiedenen digitalen Tools und Möglichkeiten vertraut zu machen sowie neue organisatorische Ansätze zu entwickeln. Durch die Kooperation mit dem digital verein(t) wird den Teilnehmern eine Plattform geboten, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für ihre Vereinsarbeit zu erhalten. Die Workshops bieten Raum für Diskussionen, Weiterentwicklungen und ermöglichen es den Teilnehmern, ihr Vereinswesen auf ein neues Level zu heben.

„Digital verein(t) unterstützt Engagierte dabei, digitalen Herausforderung souverän zu begegnen. Das Vereinsleben wird dadurch einfacher und zukunftsfähiger.“

Beatrix Hertle, Geschäftsführerin der lagfa bayern

Die Zusammenarbeit der Verbände und von digital verein(t) ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit der Vereine in Bayern. Sie ermöglicht es den Mitgliedern, von den Chancen der Digitalisierung zu profitieren und sich für die Herausforderungen der modernen Welt zu rüsten. Denn nur durch eine gezielte Förderung und Unterstützung können Vereine auch weiterhin das Rückgrat unserer Gesellschaft bleiben und zur Zivilgesellschaft in Bayern beitragen.

Insgesamt ist diese Zusammenarbeit ein klares Zeichen für die Offenheit und den Innovationsgeist der bayerischen Verbände. Der Schulterschluss zwischen dem BLSV, dem Landesfeuerwehrverband Bayern und dem Trachtenverband Bayern mit digital verein(t) und dem Bayerischen Staatsministerium für Digitalisierung ist ein vielversprechender Weg, um den digitalen Fortschritt in Bayern voranzubringen.

Wir danken Staatsminister Dr. Mehring für die Förderung und seine persönliche Begeisterung für das Projekt digital verein(t).

Es ist offiziell: digital verein(t) geht in die nächste Projektlaufzeit.

Mit einem überarbeiteten und erweiterten Themenportfolio und einem vergrößerten Netzwerk aus 28 Kompetenzstandorten startet das Projekt ab Oktober wieder in die Workshops für Ehrenamtliche und freiwillig Engagierte.

Den Förderbescheid hat die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach in Würzburg an Beatrix Hertle, Geschäftsführerin der lagfa bayern überreicht. In der Pressemitteilung des Ministeriums erklärt Frau Gerlach: „Das Ehrenamt gehört zu den wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft und macht unser Leben in Bayern in besonderem Maße aus. Das gilt auch für eine moderne und digitale Gesellschaft. Die Chancen der Digitalisierung für Vereine und Initiativen in Bayern nutzbar zu machen, ist mir eine echte Herzensangelegenheit. Digitale Angebote und Anwendungen können helfen, die Arbeit im Verein besser zu organisieren und bieten ganz neue Möglichkeiten der Kooperation und Koordination.“

Pressemitteilung:
Digitale Kompetenzen im Ehrenamt stärken – „digital verein(t)“ feiert einjähriges Bestehen

Die Landesinitiative digital verein(t) vermittelt Vereinen bayernweit den souveränen und sicheren Umgang mit dem Internet. Gemeinsam mit Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach würdigt digital verein(t) bisherige Erfolge und den Start in die zweite Projektphase.

Berlin/Augsburg, 28. Juni 2022 – Mitgliederdaten verwalten, eine Vereinshomepage aufbauen oder online miteinander kommunizieren – für Vereine und deren tägliche Arbeit bietet die digitale Vernetzung vielzählige Möglichkeiten. Genau dort setzt digital verein(t) an und unterstützt engagierte Menschen und Vereine mit themenspezifischen Handbüchern, Workshops, Online-Seminaren und einem mobilen Ratgeberteam. 

Um das einjährige Bestehen der Landesinitiative zu feiern, lud digital verein(t), ein Projekt von Deutschland sicher im Netz in Kooperation mit der lagfa bayern, gemeinsam mit dem bayrischen Staatsministerium sowie Staatsministerin Judith Gerlach am 27. Juni zur Veranstaltung „Ein Jahr digital verein(t) – Ehrenamt und Vereine im digitalen Wandel” ein. Das Veranstaltungsprogramm bot eine Vielzahl an Impulsen für die digitale Vereinsarbeit. Neben Erfahrungsberichten aus der digital verein(t)- Praxis und einem Podiumsgespräch, bot sich den Gästen die Chance, an einem Workshop zum Thema „Bilder online nutzen – aber sicher“ teilzunehmen. 

Neben Staatsministerin Gerlach waren Dr. Nils Weichert, Bereichsleiter für Qualifizierungsangebote von Deutschland sicher im Netz e.V., Katarina Peranic, Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der 21 digital verein(t)-Kompetenzstandorte zu Gast, welche als lokale Anlaufstellen Unterstützung bei digitalen Fragen anbieten.

Stetiger Bedarf nach Workshopangeboten für die Vereinsarbeit

Wie groß die Nachfrage nach lokalen Weiterbildungsangeboten rund um die digitale Vereinsarbeit ist, verdeutlichten die Evaluationsergebnisse aus der ersten Projektphase von digital verein(t): Seit Beginn der Landesinitiative im Juni 2021 wurden durch das mobile Ratgeberteam über 85 Workshops erfolgreich durchgeführt und 1.300 Menschen zu digitalen Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit oder Verwaltung im Verein geschult. Neben einigen Online-Veranstaltungen fand der Großteil der Workshops an den digital verein(t)-Kompetenzstandorte in ganz Bayern statt.

21 lokale Kompetenzstandorte bieten digitale Unterstützung 

Welche Relevanz diese Anlaufstellen für die Initiative haben, erläuterte Staatsministerin Gerlach im Rahmen der Veranstaltung: „Mit digital verein(t) haben wir eine Initiative ins Leben gerufen, die sich an Engagierte und Vereine vor Ort richtet. Wir möchten Menschen in ganz Bayern für die digitale Vereinsarbeit begeistern. Hierbei spielen unsere Kompetenzstandorte eine ganz wesentliche Rolle. Als Freiwilligenagenturen, Ehrenamtsbüros oder Koordinierungszentren bilden sie Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger vor Ort und erschaffen vertrauensvolle Lernumgebungen. Die digitale Welt kann hier gemeinsam entdeckt und erkundet werden. So schaffen unsere Kompetenzstandorte den idealen Rahmen für die zahlreichen Workshops, die das mobile Ratgeberteam von digital verein(t) im Portfolio bereithält.“ 

digital verein(t) startet in die nächste Projektphase 

Im ersten Jahr von digital verein(t) legte das mobile Ratgeberteam rund 7000 km Fahrtstrecke zurück, um zu lokalen Kompetenzstandorten und Vereinen in Bayern zu gelangen. Mit Blick auf das zweite Jahr der Initiative wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Beständig bleibt das umfangreiche Workshopangebot von digital verein(t) mit Workshops zu Themen wie Online-Fundraising, Finanzen im Netz, Digitaler Wandel, Fotos und Videos und Soziale Netzwerke. Interessierte können sich über die Website www.digital-vereint.de über alle 21 Kompetenzstandorte informieren und auf die umfangreichen Checklisten und Handbücher von digital verein(t) zugreifen.  

Begrüßungsrede der Staatsministerin und Projektinitiatorin Judith Gerlach, MdL
Panelgespräch mit v.l.n.r.: Katarina Peranić (Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt), Dr. Nils Weichert (Bereichsleiter Qualifizierungsangebote Deutschland sicher im Netz e.V.), Staatsministerin und Projektinitiatorin Judith Gerlach, MdL, Ehrenamtliche der digital verein(t) Kompetenzstandorte
v.l.n.r.: Katarina Peranić, Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und Staatsministerin und Projektinitiatorin Judith Gerlach, MdL
v.l.n.r.: Beatrix Hertle, Geschäftsführerin der lagfa bayern e.V. und Maria Hrubesch, Ehrenamtliche
v.l.n.r.: Staatsministerin und Projektinitiatorin Judith Gerlach, MdL und Sonja Geigenberger, Vorstandsmitglied der lagfa bayern e.V.

Bildnachweis: urbanuncut GmbH, Büro Augsburg